sani-trans Barrierefreiheit

Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden

Öffentliche Gebäude sollen für jeden Bürger zugänglich sein. Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder beispielsweise mit Kinderwagen müssen die Möglichkeit erhalten, alle notwendigen Anlaufstellen einfach und ohne weitere Hilfsmittel zu erreichen. Hier erfahren Sie, wo Barrierefreiheit wichtig ist, welche Maßnahmen Barrierefreiheit schaffen und was es dabei zu beachten gilt.

Was ist barrierefreier Zugang?

Ein barrierefreier Zugang macht es Menschen jeden Alters, mit oder ohne Beeinträchtigung möglich, ein Gebäude oder einen anderen geschaffenen Lebensbereich vollständig und eigenständig zu nutzen. Dabei können Hilfsmittel wie Aufzüge, Treppenlifte oder Rampen zum Einsatz kommen, auch ausreichende Beleuchtung und verständliche Beschilderungen sind erforderlich.

Sani-Trans Plattformlift

Gesetzliche Grundlagen und DIN Normen zur Barrierefreiheit

§ 4 des deutschen Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) definiert die Barrierefreiheit wie folgt:

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“

Weitere gesetzliche Regelungen finden sich in den Landesbauordnungen der Bundesländer, wo die Vorschriften zum barrierefreien Bauen oder zu Wohnungen, Aufzügen und Treppen klar definiert sind. Weitere Gesetze zur Barrierefreiheit finden sich im Bundesfernstraßengesetz, im Personenbeförderungsgesetz oder im Luftverkehrsgesetz.

 

Der demografische Wandel und eine erhöhte Sensibilität gegenüber Menschen mit Einschränkungen äußern sich auch in zahlreichen Verordnungen, die sich auf öffentliche Gebäude auswirken. Schon beim Bau ist die Konzeption einer barrierefreien Umgebung Pflicht, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Aspekten des täglichen Lebens zu gewährleisten.

Die Grundlagen für den barrierefreien Bau öffentlicher Gebäude werden in der DIN-Norm 18040-1 „Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude“ geregelt. Dort finden sich Informationen zur barrierefreien Planung, zu Bewegungsflächen und Verkehrsflächen, zu Wegen und Zugängen, zu Treppen, Rampen, Aufzügen und Türen und zu verschiedenen Arten von Räumen.

Viele Bundesländer haben zudem zusätzlich Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung im Wohnungsbau in die Landesverordnungen aufgenommen.

 

sani-trans unterstützt das Projekt „Barriere Freifahrt"

Hubsysteme für mobilitätseingeschränkte Personen in der Öffentlichkeit müssen laut EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG mit einem Schließsystem gesichert sein, da nur eingewiesene Personen diese Art von Maschine bedienen dürfen. Eine Lösung bietet das Projekt „Barriere Freifahrt", das eine Freischaltung von Hubliften u.a. von sani-trans per Smartphone-App möglich macht. Gelegentlich sind Lifte für Rollstuhlfahrer zudem mit dem „Euro-Key“ zu öffnen, der auch bei vielen Toilettenanlagen funktioniert.

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) regelt seit dem 1. Mai 2002 die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung dort, wo der Bund zuständig ist. Dazu zählen unter anderem Behörden oder Ministerien. Schwerpunktthemen sind das Benachteiligungsverbot und die Barrierefreiheit. Die aktuelle Weiterentwicklung des BGG geht speziell auf die Barrierefreiheit in Bau, Infrastruktur und Kommunikation ein, um die Inklusion weiter zu unterstützen.

Menschen mit Behinderungen müssen die Möglichkeit erhalten, sich im Falle eines Brandes selbstständig in Sicherheit bringen zu können. Das regelt die Normenreihe DIN 18040: Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen, speziell in den Teilen 1, 2 und 3. Barrierefreiheit im Brandfall muss sowohl für Menschen mit sensorischen Einschränkungen - also Blinde oder Hörgeschädigte – als auch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen gewährleistet sein. Wer beispielsweise auf Aufzüge angewiesen ist, muss einen Feuerwehraufzug oder alternative Rettungswege auffinden können, beispielsweise über Rampen. Für einige ältere Bauten gilt dieses Gesetz nicht, sodass hier sogenannte Zwischenrettungsbereiche festgelegt werden müssen, in denen auf Fremdrettung gewartet werden kann.

Beispiele für barrierefreie Gebäude

Gerade in Schulen muss Barrierefreiheit für alle Schüler, Lehrer und Besucher gewährleistet sein.

sani-trans - Barrierfreie Schule

Kinderleichte Bedienung – mit der „Barriere Freifahrt“-Technologie werden immer mehr Lifte ausgestattet.

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